10 Tipps zur Pflege von Hausratten | Pet Yolo

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Hausratten können sehr zutraulich werden und den Kontakt zu Menschen genießen.

Ratten mögen es, wenn Menschen kuscheln, und sie haben eine erstaunliche Lernfähigkeit. Es sind faszinierende Tiere, deren Besitz auch für Vollzeitbeschäftigte und ältere Kinder möglich ist. Die Pflege von Hausratten ist relativ einfach, aber unterschätzen Sie nicht den Zeitaufwand, insbesondere für Anfänger.

Frühere Überlegungen

Ratten sind intelligente und soziale Tiere. Ihnen zuzuschauen, mit ihnen zu spielen und ihnen Tricks beizubringen, kann eine Menge Spaß machen. Da sie nachmittags, nachts und am frühen Morgen am aktivsten sind, sind sie ideal für Berufstätige.

Haustiere für Kinder?

Auch ältere Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern Verantwortung für Hausratten übernehmen und sich um sie kümmern. Bedenken Sie jedoch, dass Ratten im Durchschnitt nur zwei Jahre leben. Der Tod eines Tieres kann für sie, aber auch für Erwachsene, sehr schmerzhaft sein.

Kauft ein

Als Haustiere gehaltene Hausratten stammen von der Wanderratte ab. Es gibt sie in verschiedenen Farben, zum Beispiel Schwarz, Braun, Creme und Weiß mit Flecken. Darüber hinaus gibt es weiße Exemplare mit roten Augen, die Albinos.

Schutzratten

Wenn Sie eine oder mehrere Ratten adoptieren möchten, sollten Sie einen Blick in das Tierheim Ihrer Stadt werfen. In diesen Zentren gibt es viele Hausratten, die eine Familie suchen. Gegen eine kleine Spende können Sie eines mit nach Hause nehmen.

Lebensweise: Anzahl der Ratten, die gehalten werden sollten

Wichtig bei der Pflege von Hausratten ist, dass sie nie allein im Käfig sind, da es sich um gesellige Tiere handelt. Um ein artgerechtes Leben zu führen, benötigen sie mindestens einen Partner. Ideal sind jedoch zwischen drei und sechs.

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Damit sie keinen unerwünschten Nachwuchs bekommen, ist es besser, wenn Sie gleichgeschlechtliche Ratten wählen. Außerdem verstehen sich Weibchen besser als Männchen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Hündinnen und kastrierte Männchen zusammen zu haben. Möchten Sie die Gruppe der Ratten erweitern? In diesem Fall müssen Sie der Gruppe der Erwachsenen eine junge Ratte hinzufügen.

Der Rattenkäfig sollte mehrere Etagen haben, damit sie Platz zum Klettern und Spielen haben.

Käfig und Grundausstattung

Wie viel Platz braucht eine Ratte? Für eine Gruppe von zwei bis sechs Ratten empfiehlt sich ein großer Käfig von 100 × 50 × 120. Außerdem sollte dieser über mehrere Etagen verfügen, die geübte Kletterer mit Leitern oder Ästen erreichen können.

Käfigausrüstung

Der Boden sollte mit staubfreien Weichholzspänen belegt sein. Zusätzlich benötigen diese sauberen Nagetiere eine Eckbadewanne mit Katzen- oder Chinchillastreu. Um ihr Zuhause zu vervollständigen, benötigen Sie ein mit unbehandeltem Heu oder Stroh gepolstertes Haus. Außerdem sollten Sie genügend Versteckmöglichkeiten und Spielzeug, wie z. B. Pappröhren, hinzufügen.

Ausflüge

Egal wie groß und vielfältig der Käfig ist, tägliche Ausflüge sind für die Pflege von Hausratten unerlässlich. Sie sollten die Möglichkeit haben, mehrere Stunden am Tag den geschützten Raum unter Aufsicht zu erkunden. Dazu müssen Sie Netzkabel, Bücher, giftige Pflanzen und alles, was nicht angenagt werden darf, entfernen.

Unterhaltung: So mühsam ist die Pflege von Hausratten

Spiele gehören zur Pflege von Hausratten. Ob im Käfig oder beim Freilassen, sie brauchen viel Abwechslung, um körperlich und geistig gefördert zu werden.

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Spiel und Spaß

Zum Hineinklettern und Durchwühlen können Sie unbedruckte, mit zerknittertem Papier gefüllte Pappkartons verwenden. Darüber hinaus können Sie aus altem Karton und Büchern Labyrinthe bauen und Leckereien, wie zum Beispiel Gurkenstücke, dort platzieren, wo sie gefunden werden können.

Mit etwas Geduld und Leckerchen als Belohnung können Ratten Tricks lernen.

Handeln

Im Gegensatz zu vielen anderen Kleintieren sind Ratten oft sehr zutraulich. Dies geschieht meist dann, wenn sie seit ihrer Kindheit viel Kontakt zu Menschen hatten. Je mehr Dinge man mit ihnen macht, desto zahmer und kuscheliger werden sie. Viele legen sich gerne auf die Schulter ihrer Bezugsperson und genießen den Körperkontakt.

Tipp: Wenn Sie eine Ratte aus dem Käfig holen möchten, legen Sie zum Schutz vorsichtig eine Hand unter ihren Bauch und die andere auf ihren Rücken. Ratten mögen es nicht, am Schwanz festgehalten zu werden, da dieser sehr empfindlich ist.

Füttern

Ratten sind Allesfresser, fressen aber mehr pflanzliche als tierische Nahrung. Sie mögen Haferflocken und Getreidemischungen, aber auch frisches Gemüse wie Gurken, Salat und Karotten. Mit Ausnahme von Zitrusfrüchten gehört auch Obst zu ihrem Speiseplan.

Sie essen tierisches Eiweiß in Form von hartgekochten Eiern, Hüttenkäse, Joghurt oder Mehlwürmern. Als Leckerbissen für zwischendurch können Sie ihnen Nüsse, Toast oder Kekse geben.

Gesundheit

Wenn Hausratten artgerecht gepflegt werden, erkranken sie selten. Stumpfes Haar, Hautunreinheiten und verstopfte Nasenlöcher sind Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Weitere Krankheitssymptome sind Atemgeräusche, Appetitlosigkeit und Apathie.

In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen, am besten einen, der auf Kleintiere spezialisiert ist. Zu den typischen Erkrankungen der Ratten gehören Atemwegsinfektionen und Tumore.

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Fortpflanzung: ein wichtiges Thema bei der Pflege von Hausratten

Ratten sind sehr produktive Tiere. Weibchen können bereits im Alter von fünf bis sechs Wochen schwanger werden. Sie bringen durchschnittlich zehn Junge pro Wurf zur Welt und sind sofort nach der Geburt wieder zur Empfängnis bereit. Ein Weibchen bringt durchschnittlich vier Würfe pro Jahr zur Welt, also vierzig Nachkommen.

Damit die Pflege der Hausratten nicht überhandnimmt, muss bei der Zusammenstellung der Gruppe unbedingt auf das Geschlecht geachtet werden. Darüber hinaus sollte die Zucht am besten Profis überlassen werden.

Fazit: Hausrattenpflege als Alternative zu Meerschweinchen?

Hausratten eignen sich besser als Haustiere (nicht nur für Kinder) als Meerschweinchen oder Kaninchen. Im Gegensatz zu diesen Tieren, die von Natur aus weglaufen, haben sie normalerweise keine Angst davor, berührt und gestreichelt zu werden. Tatsächlich genießen sie die Anwesenheit ihrer Liebsten und lieben es, zu kuscheln.

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