Blindenhund-Etikette

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Wenn wir einen Blindenhund sehen, der geduldig darauf wartet, seinen Hundeführer über eine Straße zu führen, oder sich unter einem Restauranttisch zusammengerollt hat, kann der Drang, hinüberzugehen und den Hund zu streicheln, unwiderstehlich sein. Dies kann jedoch für Hund und Hundeführer gefährlich werden. Die Guide Dog Foundation for the Blind in Smithtown, NY, hat die folgenden Ratschläge für den sicheren Umgang mit einem Blindenhund und seinem Hundeführer zusammengestellt.

  • Berühren, streicheln oder füttern Sie einen Blindenhund nicht, während er ein Arbeitsgeschirr trägt. Lassen Sie den Hund zur Sicherheit seines Hundeführers sich konzentrieren und ausführen.
  • Nennen Sie den Hund nicht beim Namen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass einige blinde oder sehbehinderte Menschen aus Sicherheitsgründen den Namen ihres Blindenhundes keinem Fremden mitteilen.
  • Geben Sie dem Hund keine Befehle. Erlauben Sie dem Hundeführer, dies zu tun.
  • Versuchen Sie nicht, die Kontrolle in Situationen zu übernehmen, die dem Hund oder seinem Führer unbekannt sind. Helfen Sie dem Hundeführer auf seine Bitte hin und fragen Sie immer, bevor Sie versuchen zu helfen.
  • Gehen Sie nicht auf der linken Seite des Hundes, da er sonst abgelenkt oder verwirrt werden könnte. Gehen Sie auf der rechten Seite des Hundeführers, einige Schritte hinter ihm oder ihr.
  • Versuchen Sie nicht, den Hundeführer zu greifen oder zu lenken, während der Hund ihn führt, und versuchen Sie nicht, das Geschirr des Hundes zu halten. Fragen Sie, ob der Hundeführer Ihre Hilfe benötigt, und bieten Sie in diesem Fall Ihren linken Arm an.
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  • Erlauben Sie Kindern nicht, den Hund zu ärgern oder zu missbrauchen. Lassen Sie den Hund ungestört ruhen und sich auf seine Arbeit konzentrieren.
  • Erlauben Sie Haustieren oder anderen Hunden nicht, einen Blindenhund herauszufordern oder einzuschüchtern. Erlauben Sie ihnen, sich zu treffen, wenn alle Tiere sorgfältig überwacht werden können.
  • Klopfe dem Hund nicht auf den Kopf. Streicheln Sie den Hund im Schulterbereich – aber nur mit Zustimmung des Hundeführers.
  • Wenn Sie mit dem Führer des Blindenhundes sprechen, sprechen Sie die Person und nicht den Hund an.

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