Die Haubenmeise lebt hauptsächlich im Wald

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Ihren Namen verdankt die Haubenmeise dem Kopfschmuck, der auf ihrem Kopf sitzt. Der in Europa und Frankreich weit verbreitete kleine Spatz hält sich hauptsächlich in Nadelwäldern auf, wo er seine Nahrung findet und sich sicher fühlt. Porträt eines heimischen Vogels, der sein Revier kaum verlässt.

Die Haubenmeise lebt hauptsächlich im Wald

Aus der Familie der Paridae

Die Haubenmeise (Lophophanes cristatus) gehört zur Familie der Paridae, stämmigen Sperlingsvögeln kleiner bis mittlerer Größe. Diese Familie zeichnet sich durch einen geraden, eher kurzen, aber kräftigen Schnabel aus, der es ihr ermöglicht, die Hülle harter Samen zu durchdringen oder in totem Holz zu graben. Seine robusten und mit Krallen versehenen Beine sind eine Anpassung an die bewaldete Umgebung, in der sich der Vogel entwickelt, indem er sich an den Ästen festklammert und die Bäume in allen Positionen erkundet, auch mit dem Kopf nach unten. Paridae werden in sieben Unterarten unterteilt, die sich in der Farbintensität unterscheiden.

Eine Puffmeise

Der schwarz-weiß gestreifte Schwellkamm, der beim Weibchen kürzer ist, ermöglicht es, die Haubenmeise von allen anderen in Frankreich nistenden Kleinvögeln zu unterscheiden. Sein Rücken ist graubraun, die Seiten rostrot gefärbt und die Unterseite cremeweiß. Sein weißer Kopf trägt eine schwarze Augenklappe und sein Hals trägt einen ebenso schwarzen Latz und Kragen. Das Auge ist bei Erwachsenen rot, bei jungen Menschen braun. Der Spatz ist etwa 11 cm lang und wiegt 10 bis 13 g.

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Die Haubenmeise, sehr europäisch

Die Haubenmeise kommt in den meisten Teilen Europas vor, von Spanien bis zum Ural und von Skandinavien bis Nordgriechenland. In Italien und Großbritannien (außer in Schottland, wo eine kleine Population lebt) und im äußersten Norden Skandinaviens fehlt es. In Frankreich kommt es fast überall außer auf Korsika vor. Der Vogel hält sich hauptsächlich in Nadelwäldern (Tannen, Fichten, Kiefern) auf, seltener auch in Mischwäldern oder reinen Laubbäumen. Man beobachtet ihn sowohl in der Ebene als auch in den Bergen, wo er außerhalb der Brutzeit manchmal bis zu 2300 Meter über dem Meeresspiegel vordringt. Die Haubenmeise besucht auch Parks und Gärten mit günstigen Bedingungen, beispielsweise Futterstellen.

Die Haubenmeise, ein geselliger Vogel

Die Haubenmeise ist eine sesshafte Art, die ihr Revier das ganze Jahr über behält und verteidigt. Er ist nicht sehr schüchtern, aber diskret. Man kann sich ihm nur schwer nähern, er hält sich lieber in Deckung und flieht aus offenen Räumen. Wie alle Meisen lebt diese Art typischerweise in Höhlen und gräbt ihr eigenes Loch in toten oder verrottenden Holzstümpfen. Der gesellige Vogel schätzt die Gesellschaft von Artgenossen, die das gleiche Biotop teilen (andere Meisen, Zaunkönige, Schlingpflanzen) und mit denen er sich an schlechten Tagen auf der Suche nach Nahrung verbündet.

Die Haubenmeise, eine weitsichtige Art

Die Haubenmeise ernährt sich hauptsächlich von kleinen Wirbellosen wie Spinnen, Blattläusen, Weichtieren, Regenwürmern und Larven (insbesondere von Raupen). Außerhalb der Brutzeit frisst er Samen, die er aus den Höhen von Nadelbäumen pflückt, aber auch Beeren, Knospen und einige Früchte, die er im Unterholz oder auf dem Boden findet. Zu Beginn des Winters legt der Spatz Nahrungsreserven an, die er in harziger Rinde verbirgt und mit Speichel oder Spinnennetzen bedeckt. In der kalten Jahreszeit werden diese Futterplätze oft von allen Gruppenmitgliedern gemeinsam genutzt.

Haubenmeise: ein treues Paar

Als monogame Art behält die Haubenmeise ihr ganzes Leben lang ihre Paarbeziehungen bei. In der Paarungszeit bohrt das Weibchen ein Loch in den Stamm oder Baumstumpf aus morschem Holz. Sein etwa drei Meter hohes Nest besteht aus einer Schale aus Moos, Flechten und Gräsern und einem Teppich aus Haaren, Wolle und Federn. Hier werden zwischen April und Mai 5 bis 7 Eier gelegt. Für die zweiwöchige Brutzeit sorgt das Muttertier, das das Männchen regelmäßig füttert. Beide Eltern füttern ihre Küken mit Spinnen und einigen Nadelbaumsamen. Die Jungen fliegen nach etwa zwanzig Tagen, bleiben aber noch einen Monat lang auf die Fütterung der Erwachsenen angewiesen.

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Die expandierende Haubenmeise

Greifvögel wie der Habicht und der Steinkauz stellen nach der Katze die zweitgrößte Raubtierquelle für Sperlingsvögel dar. Der Buntspecht ist der wichtigste Nesträuber der Haubenmeise. In geringerem Maße können Marder und opportunistische Nagetiere (Wiesel, Marder, Eichhörnchen) Eier oder Küken angreifen. Die Art wurde von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als am wenigsten besorgniserregend eingestuft und ist derzeit nicht bedroht. Der seit 1981 in Frankreich geschützte Vogel erlebt mit der Verharzung der Wälder sogar eine Ausbreitung. Die Lebensdauer der Haubenmeise beträgt in freier Wildbahn 5 bis 8 Jahre.

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